Heute ist der 04.04.2025

Trotz des Konfliktes zwischen der Türkei und Syrien besteht für Touristen kein erhöhtes Risiko. Die türkischen Urlaubsregionen liegen bis zu 1000 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt und sind von den militärischen Auseinandersetzungen nicht betroffen. Das Auswärtige Amt hat bislang keine Reisewarnung für die Türkei ausgegeben, sondern empfiehlt nur, die Nähe zur syrischen Grenze zu meiden.

Reisen in die Türkei können daher auch nicht kostenlos storniert werden. Erst wenn sich die Lage ändert und nicht mehr für die Sicherheit der Urlauber garantiert werden kann, bzw. der Urlaub beeinträchtigt wird, zum Beispiel durch den Ausfall von Flughäfen oder die Sperrung von Ausflugszielen, ist kostenfreies Stornieren möglich. Damit, dass dies geschieht, ist derzeit aber nicht zu rechnen. Wer dennoch lieber von seiner Reise zurücktreten will, muss die Stornokosten tragen.

Laut dem Deutschen Reiseverband gibt es derzeit keine vermehrten Stornierungen oder Umbuchungen. Rückfragen von verunsicherten Reisenden bleiben bislang ebenfalls weitestgehend aus. Natürlich behalten die Reiseveranstalter und das Auswärtige Amt die Lage weiterhin im Auge, um die Lage gegebenenfalls neu einzuschätzen.

Der schon länger schwelende Konflikt zwischen der Türkei und dem von einem Bürgerkrieg betroffenen Staat Syrien hatte sich entzündet, nachdem bei einem syrischen Granatangriff auf einen türkischen Grenzort fünf Menschen getötet worden sind. Die Türkei reagierte darauf mit dem Beschuss militärischer Ziele auf syrischem Gebiet.

In antiker Zeit war Ephesos eine der größten und bedeutendsten Städte der griechischen Küste Kleinasiens und wurde von den Römern zur Hauptstadt der Provinz Asia ernannt. Auf dem Höhepunkt lebten vermutlich bis zu 200.000 Menschen in Ephesos. Heute zählen die Ruinen dieses Ortes, der nahe Selcuk und 70 Kilometer südlich der Tourismusmetropole Izmir liegt, zu den beeindruckendsten historischen Zeugnissen und begeistert Forscher sowie Touristen aus aller Welt.

Die österreichische Archäologin Sabine Ladstätter, Leiterin des Österreichischen Archäologischen Instituts, ist nun auf einen weiteren faszinierenden Fund in Ephesos gestoßen. Mittels modernster Radartechnik konnten sie und ihr Team eine prächtige Villa aus dem 5. Jahrhundert orten und freilegen. Der luxuriöse Bau wurde nahe des einstigen Hafens von Ephesos errichtet und wohlhabenden Bürgern als Residenz überlassen.

Landstätter stieß bei den Ausgrabungen auf Repräsentationsräume, einen großen Speisesaal und einen Empfangsbereich mit prachtvollen Mosaikböden. Auch entdeckten die Archäologin und ihr Team mehrere Lagerräume, aus denen sie einige wertvolle Fundstücke bergen konnten, darunter Amphoren, Schmuck und mehr als 700 Münzen. Vom Obergeschoss der Villa sind marmorne Böden, Wandmalereien und Säulen erhalten geblieben, die weitere Eindrücke von der früheren Pracht der Residenz geben.

Die Villa wurde im siebten Jahrhundert durch einen verheerenden Brand zerstört. Ephesos selbst verlor in byzantinischer Zeit durch die Versandung des Hafens zunehmend an Bedeutung. Die Stadt wurde mehrfach erobert und ging schließlich im 14. Jahrhundert weitestgehend unter, nachdem die Türken sie erobert und die Bevölkerung deportiert hatten.

Das führende Unternehmen für Kommunikation und Technologie in der Türkei, Turkcell, setzt auf „Frauenpower für die Wirtschaft“. Diese Kampagne hat Turkcell gemeinsam mit der Türkischen Gesellschaft für Abfallvermeidung, kurz TISVA, und dem türkischen Programm für Mikrofinanzierung, ins Leben gerufen.
„Frauenpower für die Wirtschaft“ richtet sich an Frauen mit geringem Einkommen und soll ein Finanzierungsmodell etablieren, mit dem Menschen den geringverdienenden Frauen per Online- und Mobilzahlungen Darlehen gewähren können.

Überdies erhalten die Frauen dank Turkcells Technologie und verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen die Möglichkeit, aktiv am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Turkcell organisiert unter anderem Handy-Training, um den Frauen mit geringem Einkommen den Umgang mit Mobiltelefonen näher zu bringen, und bietet mobile Schulungen für Handel, Vermarktung, Kommunikation und Finanzkompetenz an.

Die Kampagne kommt zunächst 55.000 Frauen mit geringem Einkommen zu Gute. In einem Zeitraum von vier Jahren sollen 100.000 weitere Teilnehmerinnen hinzukommen. In der Stadt Van, in der Region Ostanatolien gelegen, eröffnen Turkcell und die TISVA eine eigene Zweigstelle für wirtschaftlich benachteiligte Frauen. In der Türkei haben nur 28% der Frauen ein stabiles Einkommen. Eine von fünf Frauen im Land verdient geringfügig oder gar nicht.


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